Klaus Grootens wird Zweckverbandsvorsteher

© Jonas Goße / OBK
Der oberbergische Landrat Klaus Grootens nach seiner Wahl zum Zweckverbandsvorsteher

Lindlar – In der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Naturpark Bergisches Land wurde Landrat Klaus Grootens (Oberbergischer Kreis) am 22. Januar 2026 auf :metabolon einstimmig zum neuen Verbandsvorsteher gewählt. Er übernimmt damit die Verantwortung für den drittgrößten Naturpark in Nordrhein-Westfalen. Stellvertretender Verbandsvorsteher bleibt Landrat Sebastian Schuster (Rhein-Sieg-Kreis).

Als Vorsitzende der Verbandsversammlung wurde Frau Aggi Thieme (Rheinisch-Bergischer Kreis) und als stellvertretende Vorsitzende Frau Karin Blume (Stadt Wuppertal) in ihrer Funktion bestätigt. Die Wahlen waren aufgrund der Neuzusammensetzung der Verbandsversammlung in Folge der Kommunalwahlen 2025 in NRW notwendig.

Die Mitglieder der Verbandsversammlung aus dem Oberbergischen Kreis, dem Rheinisch-Bergischen Kreis, dem Rhein-Sieg-Kreis und den kreisfreien Städten Köln, Remscheid, Solingen und Wuppertal erhielten in der konstituierenden Sitzung durch den Geschäftsführer Jens Eichner im Rahmen einer Präsentation einen Überblick über die Aufgaben und Ziele des Naturparks.

Klaus Grootens ging in seiner Vorstellung auf die vier Handlungsfelder der Naturparkarbeit ein, die sich für alle Naturparke in Deutschland aus den Bundesnaturschutzgesetz ergeben. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern der Verbandsversammlung und darauf, den Naturpark Bergisches Land auch unter den Aspekten Erholung und nachhaltiger Tourismus, Kulturlandschaftsschutz, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Regionalentwicklung mitverantworten zu dürfen“, erklärte Grootens nach seiner Wahl.

Neben dem Sachstand der laufenden Projekte wurden in der Sitzung die Jahresplanung und der Haushalt für 2026 vorgestellt und beschlossen. Die Jahresplanung enthält unter anderem folgende Punkte:

  • Die weitere Umsetzung des gemeinsam mit sechs Partnern aus dem Gebiet der REGIONALE Bergisches Rheinland und der REGIONALE Südwestfalen entwickelten EFRE-Projektes Grenzenlos – touristische Infrastruktur nachhaltig managen
  • Die nach fünf Jahren anstehende Rezertifizierung als Qualitätsnaturpark
  • Die Umsetzung des Förderprogramms Naturparkpauschale NRW, das den Kommunen im Naturparkgebiet jährlich die Umsetzung von Projekten zur Inwertsetzung der touristischen Infrastruktur und zum Schutz der Kulturlandschaft mit einer Förderung von bis zu 80% ermöglicht.
  • Maßnahmen im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung mit Naturparkschulen, Naturpark-Kitas und dem Projekt Naturparkpartner, das gemeinsam mit den regionalen Tourismusorganisationen umgesetzt wird.
  • Die Fortführung des Wanderwegemangements für die Wege des Bergischen Wanderlandes und des Radwegemanagements für die Radrouten im Bereich des Oberbergischen Kreises und des Rheinisch-Bergischen Kreises
  • Die Fortführung der Kooperationsprojekte mit den Biologischen Stationen aus dem Bergischen Land

Der Naturpark Bergisches Land setzt weiterhin auf eine enge Zusammenarbeit mit den Verbandskommunen und dem Netzwerk von Partnerorganisationen zur nachhaltigen Entwicklung des Bergischen Landes.

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