KÖWI-Strategietagung: Wanderinfrastruktur als Schlüsselaufgabe

© Walter Knittel / Donaubergland
Teilnehmende des Königswinterer Kreises beim Tagungstreffen im Donaubergland

Im Rahmen der Strategie-Tagung des Königswinterer Kreises (kurz KÖWI) vom 23. bis 25. April 2026 im Donaubergland wurde die Zukunft der Wanderinfrastruktur in Deutschland intensiv diskutiert. Der Tagungsort, das traditionsreiche Beuron im oberen Donautal – oft auch als „Schwäbischer Grand Canyon“ bezeichnet – bot dabei nicht nur eine symbolträchtige Kulisse, sondern verdeutlichte zugleich die zentrale Bedeutung hochwertiger und gut gepflegter Wanderwege für Naturerlebnis, Tourismus und regionale Entwicklung.

Vor dem Hintergrund wachsender gesellschaftlicher Anforderungen an Gesundheit, Nachhaltigkeit und gleichwertige Lebensverhältnisse wurde deutlich, dass die bestehende Wanderinfrastruktur eine tragende, jedoch bislang unzureichend abgesicherte Grundlage darstellt. Die Diskussionen des Treffens mündeten in der Erkenntnis, dass Wandern weit mehr ist als Freizeitaktivität: Es ist ein verbindendes Element zwischen verschiedenen politischen Handlungsfeldern.

Das vorliegende Positionspapier greift diese Perspektive auf und ordnet die Wanderinfrastruktur erstmals konsequent als staatliche Querschnittsaufgabe ein. Es stellt damit einen strategischen Ansatz dar, um die vielfach formulierten politischen Zielsetzungen mit der notwendigen infrastrukturellen Basis zu unterlegen und langfristig zu sichern.

Das vollständige Positionspapier sowie die aktuelle Ausgabe des Wandermonitors ist im Anhang dieses Dokuments zum Download bereitgestellt.

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