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Weltklassik am Klavier - Von höfischer Eleganz zur romantischen Virtuosität - Rigoletto einmal anders...!"

Short facts

Gichang Lee
Gichang Lee, geboren in Gyeonggi in Südkorea, ist ein Konzertpianist, der für seine musikalische Tiefe und klaren Interpretationen geschätzt wird. Er studierte am Korean National Institute for the Gifted in Arts bei Prof. Daejin Kim sowie an der Korea National University of Arts bei Prof. Minsoo Sohn, wo er sein Studium mit Auszeichnung abschloss. 2025 absolvierte er sein Masterstudium an der Universität Mozarteum Salzburg bei Prof. Pietro De Maria und studiert seit Oktober 2025 im Konzertexamen an der Folkwang Universität der Künste in Essen bei Prof. Evgeni Bozhanov. Er ist Preisträger der Korea Chopin Competition, der Korean Liszt Competition, der Music Association of Korea Competition, des Asia Pacific International Fryderyk Chopin Piano Competition sowie des Concorso Pianistico Internazionale di Massarosa in Italien. Er nahm an internationalen Wettbewerben von Weltrang teil, darunter dem Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb in Warschau, dem Busoni-Wettbewerb, dem Géza-Anda-Wettbewerb sowie dem Maria-Canals-Wettbewerb, und stellt sich weiterhin neuen Herausforderungen.

"Weltklassik am Klavier - Von höfischer Eleganz zur romantischen Virtuosität - Rigoletto einmal anders...!"
Das Programm zeichnet einen Weg von der französischen Barockkultur bis zur klanglichen Expansion der Romantik. Bei François Couperin entfaltet sich in „Le Tic-Toc-Choc“ eine fein gearbeitete Klangminiatur, deren repetitive Figuren an das Ticken einer Uhr erinnern und zugleich höfische Grazie spiegeln. Jean-Philippe Rameau verbindet in „La Poule“ Humor mit Raffinesse: Ein prägnantes Motiv imitiert das Gackern einer Henne und steigert sich zu überraschender Dramatik.

Mit Frédéric Chopin rückt die poetische Virtuosität ins Zentrum. Die Etüden vereinen technische Brillanz und kantable Linie – von perlender Leichtigkeit über kraftvolle Oktaven bis zum stürmischen Impuls des „Winter Wind“. Die Polonaise op. 44 weitet den Tanz zu einer dramatischen Erzählung zwischen heroischer Geste und lyrischer Innenschau.

Johannes Brahms verdichtet in seinen Rhapsodien leidenschaftliche Kontraste zu dichter Klangarchitektur. Franz Liszt schließlich transformiert in der „Rigoletto“-Paraphrase Operngesang in orchestralen Klavierklang voller Glanz und Theatralik.

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