Der Talsperrenweg ist neben dem Eifgenbachweg einer der beiden Hauptwege des neuen :dhünnhochfläche-Wegenetzes und führt Sie in rund 40 km einmal rund um die Große Dhünn-Talsperre. Über sieben Kilometer erstreckt sich die Wasserfläche des zweitgrößten oberirdischen Trinkwasserreservoirs in Deutschland. Als Trinkwassertalsperre ist die Große Dhünn-Talsperre besonders geschützt: Ein 100 m breiter Streifen rund um dieTalsperre - die so genannte Wasserschutzzone I - darf nicht betreten werden. Zahlreiche Aussichtspunkte ermöglichen Ihnen aber tolle Blicke auf das Wasser und die Hügelketten der Dhünnhochfläche. Eine Sonderstellung haben die Staudämme der Talsperre sowie ein Wegestück entlang des Nordufers der Vorsperre Große Dhünn inne: Hier können Sie ganz besonders nahe und intensive (Ein-)Blicke auf die Talsperre mit ihrer intakten Fauna und Flora werfen. Mit einem eigenen, wasserblauen Sonderzeichen ist der rund 40 Kilometer lange Talsperrenweg für Wanderer prägnant markiert worden; flankiert von neun lokalen Rundwegen, die bequem als Halbtagestouren zu bewältigen sind. Entlang des Talsperrenwegs bietet ein Informationssystem Wissenswertes rund um Natur, Kultur und Geschichte der Talsperre und der sie umgebenden Dhünnhochfläche, die Erwachsene und Kinder gleichermaßen ansprechen. Ein neues Wegelenkungssystem gibt zu demOrientierung und weist auf mögliche Varianten der Wanderrouten hin. Nicht fehlen dürfen natürlich auch neue Rast- und Verweilmöglichkeiten zum Genuss der einzigartigen Landschaft. Der Weg ist durchweg als recht anspruchsvoll und spannend zu bezeichnen. Immer wieder durchqueren Sie seitlich der Talsperre liegende Bach- und Siefentäler oder steigen hinauf auf die Dhünnhochfläche. So bleibt es nur dem besonders gut trainierten Wanderer vorbehalten, die Talsperre in einemTag zu umrunden. Beabsichtigen Sie jedoch, den Weg in zwei oder drei Etappen zurückzulegen, haben Sie Zeit für Muße und Genuss der großartigen Landschaft sowie der vielen Informationen und Geschichten am Wegesrand. Gastronomie oder Hotelbetriebe sind entlang des Talsperrenwegs rar. Sie erreichen jedoch durch die Rundrouten D1 bis D8 mit kurzen Abstechern teils weithin bekannte Einrichtungen, wo Sie sich stärken und auch übernachten können. Als Routeneinstiege werden die eigens angelegten "Reisegärten" in Kürten-Hutsherweg, Odenthal-Große Heide und in Wermelskirchen-Lindscheid besonders empfohlen. Zur Verfügung stehen viele weitere Wanderparkplätze, maßgebend ist daher Ihre individuelle Etappenplanung.
Zwischen März und Oktober können Sie den Startpunkt des Talsperrenweges auch sehr gut mit dem Bergischen WanderBus erreichen.

