Ein Kernprojekt für die Zukunft des Naturparks Bergisches Land

Prozess des Naturparkplans

Jahr aus dem der letzte Naturparkplan datiert

Die Zweckverbandsversammlung beschließt strukturierten Prozess einen Naturparkplan zu erstellen

Die Fördermittel werden beim Umweltministerium des Landes Nordrhein-Westfalen beantragt

Vorlage des Förderbescheids

Durchführung einer Grundlagenerfassung durch die Geschäftsstelle des Naturparks

erforderlich Beratungsleistungen werden ausgeschrieben

Naturparkplanung wird durch Bürogemeinschaft Ift Freizeit und Tourismusberatung GmbH, Köln (in Kooperation mit IfR Institut für Regionalmanagement & Landschaftsarchitekturbüro Martina Hoff) unterstützt

Naturparkplan wird von der Verbandsversammlung beschlossen werden

Ein qualifizierter Naturparkplan bildet die Grundlage für die Arbeit eines jeden Naturparks.

Dadurch wird er den Vorgaben des § 27 Bundesnaturschutzgesetz und § 38 Landesnaturschutzgesetz NRW gerecht, wonach Naturparke einheitlich zu entwickelnde und zu pflegende Gebiete sind, die unter Beachtung der Ziele und Grundsätze des Naturschutzes und der Landschaftspflege geplant, gegliedert, erschlossen und weiterentwickelt werden sollen.

Mit dem Naturparkplan entsteht ein zentraler Wegweiser. Eine nachhaltige Vision mit strategischen Zielen, konkreten Leitprojekten und Maßnahmen, die in der Region abgestimmt sind. Damit bildet er die Arbeitsgrundlage für die nächsten 10 Jahre.

Die Naturparkplanung orientiert sich an den 2018 neu formulierten „Aufgaben und Zielen der deutschen Naturparke“ und dem „Wartburger Programm der Naturparke in Deutschland“  sowie an dem im September 2019 erschienenen Leitfaden zur Naturparkplanung, in dem erstmals in einer vergleichenden Analyse die Erfolgsfaktoren für die Umsetzung von Naturparkplänen untersucht wurden.

Die vier Säulen der Naturparkarbeit Schutz, Erholung, Bildung und Entwicklung sind zentraler Bestandteil dieser Planung.

Der Naturpark Bergisches Land ist in seiner Struktur mit drei Landkreisen und vier kreisfreien Städten sehr vielfältig. Auch durch drei touristische Marketingorganisationen und fünf biologische Stationen im Naturpark verstärkt sich dieses Bild. Dazu kommt, dass viele der Aufgaben, die häufig von Naturparken in den einzelnen Handlungsfeldern wahrgenommen werden, durch eine schwache Personal- und Finanzausstattung in der Vergangenheit von anderen Organisationen übernommen worden sind.

Mit dem Naturparkplan wird daher aufgezeigt, was von wem im Naturparkgebiet geleistet wird. Es werden teilweise Abgrenzungen vorgenommen, um gemeinsam eine effektive Aufgabenerledigung zu gewährleisten. Dabei wird die Rolle des Naturparks in jedem der vier Handlungsfelder herausgearbeitet.

Ziel ist es aber auch, Bereiche zu definieren, in denen Bedarfe bestehen, denen sich der Naturpark in Zukunft in besonderem Maße widmen wird.

Aufgrund der Unterschiedlichkeit im Bergischen Land, können diese Bedarfe teilregional auch sehr unterschiedlich sein.

All das soll in die Naturparkplanung einfließen, um Leitlinien, Projekte und konkrete Maßnahmen zu identifizieren.

Im Naturparkplan sind die Ziele der künftigen Entwicklung im Naturpark und die geplanten Projekte zum Erreichen dieser Ziele definiert, die in der Region abgestimmt werden. Durch den Prozess der Naturparkplanung kann der Naturpark seine Arbeit auch in der Region bekannt machen, Partner für diese Arbeit gewinnen und somit den Naturpark stärken.

 

ANSPRECHPARTNER

Jens Eichner

Geschäftsführer
T: 0 2261-9163 110
jens.eichner@naturpark-bl.de

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