In die historischen Häuser und Werkstätten zieht wieder Leben ein. In der Hauswirtschaft wird gezeigt, wie früher gekocht und gebacken wurde und in der Seilerei werden Seile geschlagen. In der Bäckerei liegt der Geruch von frisch gebackenem Brot in der Luft und in der historischen Lumpenreißmühle Müllershammer läuft das Mühlrad. Zudem ist der über 100 Jahre alte Bandwebstuhl im Bandweberhaus Thiemann aus Wuppertal-Ronsdorf in Aktion zu erleben und im Horizontalsägegatter von 1906 werden Baumstämme zu Brettern verarbeitet. Die Steinbruchbahn in der Baugruppe „am Mühlenberg“ präsentiert von 11 bis 16 Uhr einen Vorführbetrieb. Der Museumsgärtner steht von 10 bis 15 Uhr für Fragen, Tipps und Tricks rund um das Veredeln von Obstbäumen zur Verfügung.
Auch für Kinder gibt es zahlreiche Angebote: In der Holzwerkstatt entstehen Nistkästen für Meisen und Spatzen und Osternester aus Holzlocken. Bogenschießen und Dosenwerfen organisiert die Lindlarer Mitmach-Agentur Springfloh. Auch beim Basteln von Papierblumen und bei der Märchenerzählerin kommen die Kleinen auf ihre Kosten.
Für das leibliche Wohl sorgt die Museumsgaststätte Lingenbacher Hof mit Bergischen Spezialitäten. Der Museumsförderverein bietet am Zitschbüdchen Kaffee, Kaltgetränke und Brühwürstchen an. Am historischen Kiosk aus Wermelskirchen gibt es neben Spielzeug und allerlei Süßigkeiten auch Kaffee, Tee, Getränke, Eis und Popcorn. Darüber hinaus gibt es Crêpes, Pommes frites, Brezeln und frische Champignons. Nordkasse und Nordparkplatz des Museums sind geöffnet.