© Das Bergische / Anja Kortmann

Wald-Wasser-Wolle-Weg

Auf einen Blick

  • Start: Stadtmitte Radevormwald
  • Ziel: Stadtmitte Radevormwald
  • mittel
  • 20,31 km
  • 5 Std. 34 Min.
  • 316 m
  • 374 m
  • 216 m
  • 80 / 100

Beste Jahreszeit

Auf den Spuren der Tuchmacherei

Radevormwald gehört seit 1380 zur Grafschaft Berg und war bereits in den frühen Jahren schon eine bedeutende Metropole der Tuchmacherei. Die gesamte Tour (20,5 km) begleitet das Wanderwegezeichen "Ra" und startet am Rathausparkplatz im Zentrum von Radevormwald. Man überquert den historischen Marktplatz und er reicht über Espert das romantische Wiebachtal. Mit dem Wupperweg - sein Erkennungszeichen ist eine Raute mit der Nummer 6 - durch alte Mischwaldbestände werden die Ortschaften Berg und Heidersteg angelaufen, bevor es zum Ufer der Wupper-Talsperre geht, vorbei an saftigen Feuchtwiesen, wo der immer noch scheue Fischreiher gern nach Teichmolch, Grasfrosch oder der harmlosen seltenen Ringelnatter Ausschau hält. Bald ist man in Krebsöge, das durch den Staumauerbau in zwei Teile gespalten wurde, von denen der südliche in den Fluten des Stausees untergegangen ist. Am Ufer der Wupper und auf der Bergischen Natur- und Museumroute „Straße der Arbeit“ zieht sich der Weg über Wilhelmstal vorbei an der ehemaligen Tuchfabrik durch den Wald nach Dahlhausen mit seinem Museumsbahnhof und nach Vogelsmühle, wo ehemalige Arbeiterwohnungen und Gebäude einer früheren Tuchfabrik Zeugnis von der großen Zeit der hiesigen Textilindustrie ablegen. Mehr davon gibt es hinter der nächsten Flussbiegung in Dahlerau im Tuchmuseum Wülfing. Anschließend steigt man hinauf nach Obergrunewald und Herkingrade mit seiner Gaststätte „Zur schönen Aussicht“. Über hügeliges Gelände, vorbei am Uelfebad, der kleinsten Talsperre Deutschlands, und vorbei am Rokoko-Gartenhaus von 1772 nähert man sich nun wieder dem Ortskern von Radevormwald. Direkt gegenüber dem Rathaus befindet sich das Heimatmuseum, das die Stadtgeschichte zeigt.

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