© Uwe Völkner / Fotoagentur FOX

Schloss, Talsperre und Pulver-Millionäre

Auf einen Blick

  • Start: Naturparkstraße, 51709 Marienheide
  • schwer
  • 22,44 km
  • 1 Std. 53 Min.
  • 475 m
  • 441 m
  • 261 m

Eine Tour des Wasserquintetts: Von Gimborn zur Lingese-Talsperre und nach Rönsahl

Einst am Rande des Bergischen Landes gelegen, ist Schloss Gimborn heute eins der bergischen Wahrzeichen. Durch das Gimborner Land führt diese anspruchsvolle 22,6 Kilometerlange Rundtour ins Tal der oberen Wipper und hinauf zur Lingese-Talsperre, bevor es durch das einstige „Dorf der Pulver-Millionäre“ Rönsahl zurück zu jenem Schloss geht, in dem heute Polizisten ein- und ausgehen.

Vom Wanderparkplatz in Gimborn gehen Sie in Richtung des Schlosses. Die Ursprünge der ehemaligen Wasserburg liegenweitgehend im Dunkeln. 1273 verpfändeten die Grafen von Berg ihre Herrschaft Gimborn an die Grafen von der Mark. Nachdem die männliche Linie derer von Gimborn ausgestorben war, wechselte das Anwesen mehrfach den Besitzer, bevor es 1550 an die mainfränkischen Reichsgrafen von Schwarzenberg kam. Diese gründeten die reichsunmittelbare Herrschaft Gimborn-Neustadt. Ab 1602 entstand das heutige Herrenhaus. 1782 wurde die Herrschaft Gimborn-Neustadt an den Grafen von Wallmoden verkauft, bevor 1806 Napoleon nach seinen Eroberungen die Grenzen neu zog. Sein Schwager Joachim Murat wurde „Herzog von Berg und Mark“. Nach dem Wiener Kongress wurde die gesamte Region preußisch. Seit 1874 ist Schloss Gimborn im Besitz der Familie von Fürstenberg, die seit 1969 einen Großteil des Schlosses als Seminarzentrum an die Polizeivereinigung „International Police Association“ verpachtet hat.

Vom Parkplatz aus passieren Sie das Schloss-Hotel und biegen gleich dahinter links ab auf einen Zubringerweg der Wasserquintett-Wanderroute. Bald folgen Sie einem Wirtschaftsweg sanft bergauf, halten sich an Gabelungen rechts, folgen der Grunewalder Straße nach links bergauf und treffen kurz vor Grunewald auf einen alten Wallfahrtsweg. Insbesondere Anfang Juli begegnet man auf ihm zahlreichen Wallfahrern, die zur Kirche Mariä Heimsuchung in Marienheide wandern.
Weiter geht’s auf der Grunewalder Straße durch den Wald und dann an der Kreuzung rechts. Wo Sie hinter Siemerkusen wieder auf die Straße treffen, folgen Sie ihr geradeaus. Vor den ersten Häusern von Marienheide wechseln Sie nach links auf einen Wirtschaftsweg, wandern zur Kreisstraße und folgen ihr einige Meter nach links, um dann rechts auf einem Wirtschaftsweg (!) nach Hinterscharde zu wandern. Im Ort geht’s auf der Straße rechts, an der Gabelung links und dann immer bergab ins Tal der Wipper. Nachdem Sie die zum Rad- und Skaterweg ausgebaute ehemalige Trasse der Wippertalbahn überquert haben, erreichen Sie die Bundesstraße, an der Sie nach rechts wandern, um dann nach links in die Seehaus-Straße nach Schmitzwipper abzubiegen. Im Ort gehen Sie auf der Querstraße nach links, an der ersten Gabelung links (Zum Klärwerk) und an der nächsten rechts (Zum Waldfrieden). Bald ist rechts die Staumauer der Lingese-Talsperre zu sehen. Sie wurde von 1897 bis 1899 errichtet und zählt damit zu den zwölf ältesten Stauseen Deutschlands. Auf dem Weg steigen Sie rasch an der 2,6 Millionen Kubikmeter fassenden Talsperre hinauf, folgen der Wasserquintett-Markierung bald nach links bergauf und biegen kurz darauf mit ihr in spitzem Winkel nach links ab.
An einer Wegekreuzung wählen Sie den zweiten Weg rechts und folgen der Wasserquintett-Route bald abermals nach rechts hinauf zur in den vergangenen Jahren gerodeten, knapp 400 Meter hohen Wernscheid-Kuppe. Hinunter geht es Richtung Rönsahl: In einer Rechtskurve biegen Sie schräg links ab, gehen auf der ersten Wohnstraße nach links und dann nach rechts ins Tal, vor dem Bach links und dann rechts über einen Weg zur Bundesstraße. Dieser folgen Sie nach links durch den Ort, der früher wegen der wohlhabenden Schwarzpulverfabrikanten auch „Dorf der Millionäre“ genannt wurde. Biegen Sie links in die Meienbornstraße ein und folgen der Wasserquintett-Markierung parallel zum Bach Rönsahl talab, an der Kläranlage vorbei über einen Schotterweg, dann weiter auf der Rönsahler Straße bis zur B 256, an dieser gehen Sie einige Meter nach links und biegen dann nach rechts auf die Seitenstraße ab, die durch eine Unterführung auf einen Betrieb zuführt, an dem Sie rechts entlang wandern. An einer Gabelung halten Sie sich rechts, gehen bald links, wandern aus dem Wald hinaus und biegen dann am nächsten Waldrand rechts ab nach Königsheide. Nicht weit von hier war bis in die 1970er Jahre der Märchenwald Gogarten ein beliebtes Ausflugsziel.

Folgen Sie der Straße nach links, gehen durch eine Rechtskurve, in der nächsten Linkskurve geradeaus und Sie erreichen mit der Wasserquintett-Route die Kreisstraße, der Sie nach rechts folgen, um bei nächster Gelegenheit links abzubiegen. Am nächsten Abzweig geht’s nach rechts und an der T-Kreuzung abermals nach rechts. Folgen Sie dem Weg durch Dellweg, gehen dort erst links und dann im Ort rechts. An der Überlandleitung biegen Sie links ab, wandern durch Wingenbach und folgen im Weiler dem gleichnamigen Bachlauf nach links bis Hintermühle, wo Sie auf der Straße nach links wandern, um kurz vor dem Weiler Berrenberg rechts abzubiegen und dann der Lindlarer Sülz hinauf nach Leiberg zu folgen. Dort wandern Sie auf der Straße nach rechts durch Kehren bergauf, passieren bergab das Forsthaus Kümmel und wechseln dann in der Linkskurve der Straße rechts auf einen Weg, der Sie hinunter nach Gimborn führt.

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